Donnerstag, 27. September 2012

Rezension: Dylan und Gray

Und hier nun die Rezension zu Dylan und Gray von Katie Kacvinsky.


Dylan und Gray könnten unterschiedlicher nicht sein: Dylan ist abenteuerlustig, offen und für alles zu haben. Gray hingegen ist eher der schüchternde Typ. Abwechselnd wird aus der Sicht von Gray und Dylan erzählt. Als die beiden sich das erste Mal begegnen, haben sie so gar nichts gemeinsam. Trotzdem lässt Dylan nicht locker und stupst Gray immer wieder an, etwas mit ihr zu unternehmen. Mit Dylans Auto Gürkchen erkunden sie so die Gegend und machen verrückte Dinge. Nach und nach entwickelt sich zwischen ihnen eine für ihr Alter eher ungewöhnlich tiefesinnige Beziehung.

Dylan & Gray ist bei weitem kein 08/15 Jugendroman. Er konnte mich vor allem immer wieder mit seinem Tiefsinn überzeugen. Weder Dylan noch Gray sind oberflächlich. Sie reden über Themen, die auch Erwachsene noch beschäftigen, weshalb das Buch sich auch gut von älteren Lesern noch lesen lässt. Als Leser fängt man an, über Dinge wie den Sinn des Lebens nachzudenken. Anfangs hatte ich mir noch nicht so viel Tiefsinn von dem Buch erwartet. Als jedoch klar wurde, welches Schicksal Gray getroffen hat, war klar, dass es kein reiner Unterhaltungsroman ist.
Beide Hauptcharaktere waren mir auf ihre Art und Weise sehr sympathisch und haben mich in ihren Bann gezogen. Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen, nicht nur Jugendlichen! Auch Erwachsene können durchaus noch etwas von diesem Buch lernen.

Katie Kacvinsky ist ein herrvorragender Roman über Liebe und Vertrauen gelungen, der durch seinen Tiefsinn voll und ganz überzeugt. 

Auf Englisch ist bereits ein zweiter Teil erschienen, auf dessen Übersetzung wir uns schon freuen können!

Vielen Dank an Bastei/Lübbe, dass ich den Roman lesen durfte!

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